Maschinistenschulung

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Das tollste und teuerste Feuerwehrfahrzeug nützt nichts, wenn man nicht weiß, wie es funktioniert. Der Maschinist ist mehr als der Fahrer, der das Fahrzeug zum Einsatzort bringt. Neben dem fahrerischen Können ist vieles gefragt: der Maschinist steuert und überwacht am Einsatzort sämtliche am Fahrzeug aufgebauten Gerätschaften: Feuerlöschpumpe, Stromaggregat, hydraulischer Rettungssatz, Lichtmast, Verkehrsleiteinrichtung, Seilwinde.

Fünf Mitglieder der FF Wolkersdorf nahmen an der Maschinistenschulung am 14. März teil. Nach einer kurzen theoretischen Wiederholung über das Fahren im Einsatz wurden die Grundsätze der Löschwasserförderung durchgenommen. Dann begannen die Köpfe zu rauchen: welchen Ausgangsdruck an der Pumpe benötigt man, um bei einer 100 Meter langen Zubringleitung den optimalen Wasserdruck auf einem B-Strahlrohr mit 16 mm Mundstückdurchmesser zu bekommen? Wie lang kann eine B-Schlauchleitung bei einem Durchfluss von 1200 l/min maximal sein, wenn 20 Meter Höhenunterschied bis zur nächsten Pumpe überwunden werden müssen? Nachdem diese Aufgaben gelöst wurden, ging es raus in die Praxis.

Fahrmeister HBM Harald Heindl, ein Virtuose an der Feuerlöschpumpe, erklärte die Funktion und Bedienung im Detail. So kam es auch bei erfahrenen Maschinisten zu dem einen oder andere Aha-Erlebnis.

Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, unter realen Bedingungen die Löschwasserversorgung einer Gruppe zu üben. Auch der Wasserwerfer und die Schaumerzeugung wurden in der Praxis beübt, um das breite Einsatzspektrum abzudecken und die Mitglieder optimal auf Einsätze vorzubereiten.





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