Übung auf der Autobahn

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Erste Übung auf der Nordautobahn, die in wenigen Wochen eröffnet wird: Am 12. Jänner wurde in der Lärmschutzeinhausung (die mit 460 m Länge offiziell kein Tunnel ist), eine Einsatzübung aller im Alarmplan stehenden Feuerwehren durchgeführt.

Dabei wurde auf der Richtungsfahrbahn Brünn ein Pkw-Unfall mit drei Fahrzeugen simuliert, bei dem mehrere Menschenrettungen durchgeführt werden mussten. Gleichzeitig wurde mit einem speziellen, ungiftigen Nebel die Verrauchung im "Tunnel" simuliert. So konnten wir das Verhalten des Rauchs beobachten, was im Brandfall entscheidend ist. Erschwerend kommt hinzu, dass es hier, im Gegensatz zu echten Tunnelröhren, keine Belüftungsanlagen gibt und der Rauch nur schwer abzieht.

Die FF Obersdorf und wir fuhren auf die Richtungsfahrbahn Wien auf und arbeiteten durch einen Zugang hindurch in die andere Röhre. Dort waren bereits die Feuerwehren Seyring und Gerasdorf an der Arbeit und die Feuerwehren Großebersdorf und Eibesbrunn versorgten die Trockenleitung im Tunnel mit Wasser. Wir mussten unter anderem unter Atemschutz eine Menschenrettung durchführen (siehe Fotos).

Für diese großangelegte Übung wurde die Baustelle an der Einsatzstelle für sämtliche Einsatzkräfte geräumt, sodass wir fast unter Echtbedingungen üben konnten. Lediglich der Verkehr fehlte, dennoch wurde so wie auch im Ernstfall der Tunnel von der Überwachungszentrale gesperrt und die Polizei sperrte die Autobahn.

Nachfolgend einige Eindrücke von dieser spektakulären Übung:


so sieht die Sperre vor der Tunneleinfahrt aus


von der Gegenfahrbahn aus arbeiteten wir in die andere Röhre hinein


die Hydranten wurden von unseren Kameraden aus Eibesbrunn und Großebersdorf versorgt


Menschenrettung unter schwerem Atemschutz


die beiden Einsatzleiter beraten sich



das Dach des zweiten Pkws wird heruntergeklappt




von hier aus wurde die Trockenleitung mit Wasser versorgt





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