Die erste reguläre Gesamtübung 2026 stand unter dem Titel „Erste Hilfe – Schwerpunkt Unfälle von Einsatzkräften“ und Kurzschulung Strahlenschutz.
Eine Erste-Hilfe-Station simulierte einen Leiterunfall. Eine Person, die nicht ordnungsgemäß mit Helm und Feuerwehrgurt geschützt war, stürzt von der Leiter. Demnach wurde geprüft, ob eventuell Teile herunterfallen könnten. Um besser zum Verunfallten zu gelangen, musste eine Deckenstütze beiseite geräumt werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt, der zu beachten war, ist, ob eine Verletzung der Wirbelsäule vorlag. Da der Kamerad ansprechbar war, konnte mit ihm der weitere Ablauf besprochen werden. Somit wurde der Kopf vorsichtig gestützt, um die Leiter zu entfernen. Nach der „Befreiung“ konnten wir ihm einen Druckverband auf dem Arm anlegen.
Danach haben wir auch noch den Druckverband auf dem Kopf geübt.
Weiters haben wir besprochen, wie wir einem Feuerwehrmitglied helfen können, wenn es bei einem Einsatz oder einer Veranstaltung einen Kreislaufkollaps erleidet. Erforderliche Schritte in diesem Fall wären: die Person in den Schatten zu begleiten, zuckerhaltige Getränke anzubieten, hinlegen und die Beine hoch zu lagern.



Bei der zweiten Station „verunfallte“ ein Atemschutzgeräte-Träger. Hier wurden folgende Themen besprochen und beübt: Wie können wir den Geräteträger aus dem Gefahrenbereich ins Freie bringen? Wir befreiten ihn von Feuerwehrhelm und Atemschutzmaske, öffneten die Begurtung des Atemschutzgerätes sowie die Einsatzjacke und zogen den Verunfallten an den Füßen aus der Jacke und dem Gerät heraus.
Danach beübten wir die Schritte zum Feststellen des Bewusstseinszustand. In unserem Beispiel ging es um den Umgang mit Bewusstlosigkeit – daher wiederholten alle Teilnehmer der Übung auch wieder die stabile Seitenlage.



Da bei uns im Feuerwehrhaus Geräte des Sonderdienstes Strahlenschutz stationiert sind, gab es auch noch einen kurzen Exkurs in diese Thematik und eine kurze Erklärung, wofür diese Geräte da sind.


