Rückblick auf 2020

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Das vergangene Jahr war in vielerlei Hinsicht ein besonderes. Mit vielen Plänen war der Jahresbeginn gespickt, aber dann wurde unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft von einem Virus und den daraus resultierenden Maßnahmen gelähmt. Aber beginnen wir erst mal ganz von vorne: 

Jänner 2020

Am 12. Jänner legten 10 Mitglieder der Feuerwehr Wolkersdorf die Ausbildungsprüfung "Technische Hilfeleistung" erfolgreich ab.

Den ersten Einsatz 2020 hatten wir mit einer Türöffnung. Aber auch sonst wurde uns nicht langweilig. Auf der Autobahn und der B7 kam es zu Unfällen.

Zu zwei Brandeinsätzen in Pillichsdorf und in der Badgasse wurden wir ebenso alarmiert.
 

Februar 2020

Anfang Februar ging es stürmisch zu - im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Trockenheit forderte ihren Tribut, als Ende Februar ein Feld zu brennen begann.
 

März 2020

Lockdown. Alle regulären Veranstaltungen, Übungen müssen abgesagt werden. Im Feuerwehrhaus sind nur noch dringend notwendige Wartungsarbeiten erlaubt. Es wird ein eigenes Dienstrad eingerichtet, damit die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sichergestellt werden kann. Das Land ist im Notbetrieb - das merkt man auch. Außer zu wenigen Alarmen von Brandmeldeanlagen müssen wir nicht ausrücken.

April 2020

Bis zum 12. April läuft der erste Lockdown.
Am 18. April werden wir zu einem Wohnhausbrand in Ulrichskirchen alarmiert. Der fordernde Einsatz sollte über mehrere Stunden gehen.
 

In Großebersdorf werden wir mit der Teleskopmastbühne zur Rettung einer Person benötigt.
 

Mai 2020

Viele Einsätze hatten wir nicht zu bestreiten - aber diese waren durchaus komplex - und alle auf der Autobahn.
Unser Telelader wurde auf die A5 nach Gaweinstal alarmiert, um bei der Entladung eines verunfallten LKW zu helfen.
 

Am 24. Mai früh morgens schrillten unsere Pager: Verkehrsunfall mit vermutlich eingeklemmter Person. Zum Glück wurde dann nur eine Fahrzeugbergung daraus.
 

Nur zwei Tage später verunfallte ein LKW in Fahrtrichtung Wien. Wir konnten das Fahrzeug schnell von der Autobahn entfernen.
 

Eine gute Nachricht: Die Jugendstunden können wieder beginnen! 

Juni 2020

Am 2. Juni beginnt vormittags ein PKW in der Alleegasse zu brennen.


Wiederum brennt es in der Badgasse. Ein couragierter Bewohner hatte den brennenden Container aus dem Müllraum gezogen und so unsere Arbeit sehr erleichtert.
 

Ein Roadster verunfallt am 20. Juni auf der A5 und muss mit dem Kran geborgen werden.
 

Die Feuerwehrjugend nimmt ihr "Jugend-im-Einsatz"-Programm auf.
 

Juli 2020


Ein Gespann mit einem aufgeladenen PKW verunfallt in Fahrtrichtung Brünn. Der aufgeladene PKW wird beim Unfall schwer beschädigt, auch der Anhänger ist hinüber.

Einen PKW aus dem Graben ziehen wir am 19. Juli. Die Insassen werden bereits vom Roten Kreuz versorgt, als wir eintreffen.

Auf der Überholspur in Richtung Brünn behindert Ende Juli ein Fahrzeug den Verkehr. Wir schleppen den PKW mit ausgerissenem Vorderrad und zerstörter Front von der Autobahn.
 

August 2020

Der hatte es in sich. Im benachbarten Obersdorf beginnt eine Industrieanlage zu brennen. Wir unterstützen die Kameraden mit mehreren Atemschutz-Trupps und der Wärmebildkamera
 

Tags darauf werden wir zu einer Fahrzeugbergung alarmiert, die sich allerdings schnell zu einer Menschenrettung entwickeln sollte.
 

Ein völlig verbranntes Fahrzeug wurde gleich am nächsten Tag von der Autobahn entfernt.
 

Auch auf der Motocross-Strecke kommen wir zum Einsatz. Nach einem Unfall ist dort eine verletzte Person aus dem Gelände zu retten.

Einige PKW-Bergungen erledigen wir so nebenbei...
   

Richtig zur Sache geht es in der 2. Augusthälfte. Einige schwere Unwetter sorgen für überflutete Straßen und Tiefgaragen. In der ganzen Umgebung helfen wir mit unseren Geräten aus, entfernen Verklausungen und machen die verschlammten Straßen wieder befahrbar.

 

Ende des Monats macht uns brennender Aluminium-Schleifstaub zu schaffen.
 

September 2020

Die Pandemie nimmt wieder Fahrt auf, aber sonst geht alles den gewohnten Weg. Wir arbeiteten wieder einige Einsätze ab.
 

An einem Sonntag holten wir gemeinsam mit dem Besitzer die Katze "Sunny" von einem Baum - mit der Teleskopmastbühne.
 

Oktober 2020

Im Oktober mussten wir zweimal in die Weingärten ausrücken und eine (dieselbe) Lesemaschine bergen.
 

Außerdem beseitigten wir massive Ölverschmutzungen in der Hauptstraße und Kaiser-Josef-Straße.
 

Auch ein Double: Tunnel Eibesbrunn. Zuerst krachte ein PKW in eine Gelenkbühne. Ein Sportwagen verunfallte wenig später im Tunnel. Da wir im Tunnel die Stärken unseres Krans nicht ausspielen konnten, wurde die Bergung vom Randstein "Old School" mittels Hebekissen durchgeführt.
 

Gleich fünf neue Mitglieder absolvierten das Modul "Grundlagen Führen" in Mistelbach. Hier die vier Mitglieder des zweiten Durchgangs.
 

November 2020

Der Lockdown wird "light". Auch wir legen wieder Diensträder fest. Wir mussten allerdings in Summe nur zu drei Einsätzen ausrücken - unter anderem eine LKW-Bergung im Ortsgebiet.
 

Dezember 2020


Anfang Dezember schleppen wir einen verunfallten LKW von der Autobahn.
 

Alles wird wieder zugedreht - zum zweiten Mal. Wie wir wissen, sollte nach Weihnachten schon der dritte Lockdown nach kurzer "Light-Phase" folgen. 

Aber Miezekatzen dürfen raus - und klettern auch auf Bäume. In der Holzfeldgasse holen wir eine Katze in mühseliger Kleinarbeit vom Baum.
 

Bei den Massentests Mitte Dezember ist die Feuerwehr Wolkersdorf im Einsatz. Wir stellen Ordner, die administrative Abwicklung der Anmeldung und Nachregistrierung und Auswerter für die Testungen. Aber nicht nur beim Ablauf in der Gemeinde unterstützten wir, auch bei der Logistik im Hintergrund waren die Mitglieder tatkräftig dabei. 

Am selben Tag werden wir zur Bergung eines PKW gerufen - auf die Autobahn. Same procedure heißt es auch am 21. und 24. Dezember. Auch hier sind Fahrzeuge zu bergen.

In den letzten Tagen von 2020 wird unser Tieflade-Anhänger zum Transport von Wohncontainern für die Opfer des Erdbebens in Kroatien angefordert. 

Soweit unser Jahresrückblick für 2020. Die Mitglieder der Feuerwehr Wolkersdorf rückten zu insgesamt 127 Einsätzen aus und leisteten dabei 1.579 Einsatzstunden. In dieser Hinsicht war das Jahr ein "ganz normales". Bei den Tätigkeiten sieht es natürlich komplett anders aus. Mit der Absage unserer Veranstaltungen wie Schnitzelfrühschoppen, Maibaumaufstellen und Oktoberfest gingen uns wichtige Einnahmen verloren. Besonders gefreut hat uns die überdurchschnittliche Spendenbereitschaft der Bevölkerung trotz der schwierigen Zeit.

2021 wird sicherlich noch ein herausforderndes Jahr, aber garantiert auch ein spannendes. Am 6. Jänner werden Kommandant und 1. Stellvertreter gewählt. Und: wir erwarten im April die Lieferung unseres neuen MTF.

In diesem Sinne:

Ein FROHES NEUES JAHR 2021!

 





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