Tierrettung - Hund in verschlossenem Fahrzeug

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Die Feuerwehr Wolkersdorf wurde am 20. Juli um kurz nach 13 Uhr zu einer Tierrettung in die Johann-Degen-Gasse alarmiert. Rüstlösch und Kommando Wolkersdorf sind kurze Zeit später am Weg. An der angegebenen Adresse konnte jedoch nichts vorgefunden werden. Im Zuge der Rücksprache mit der Bezirksalarmzentrale wurde dann klar, dass sich der Einsatzort in der Kirschenalle befand, wo die Besitzerin schon auf uns wartete. Durch einen unglücklichen Umstand war der Schlüssel im Fahrzeug, die Besitzerin ausgesperrt, ein Ersatzschlüssel nicht greifbar.



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Die zuständige Feuerwehr Obersdorf sowie die Polizei sowie ein Tierarzt wurden von uns informiert. Bei einer Außentemperatur von ca 30 Grad befand sich der Hund, welcher erst vor kurzem operiert worden war, seit 30 Minuten im Fahrzeug. Noch bestand keine akute Gefahr für das Leben des Tieres. Als Erstmaßnahme deckten wir das Fahrzeug mit Planen ab, um die Sonneneinstrahlung zu vermindern und eine Aufheizung zumindest zu verzögern.

Danach wurde versucht, das Fahrzeug mit unseren Mitteln zerstörungsfrei zu öffnen. Währenddessen wurde mit einem Feuerwehrmitglied, das beim ÖAMTC arbeitet, Rücksprache gehalten, um sich Tipps für die Öffnung des Fahrzeugs zu holen. Das Auto war ein neueres Baujahr und hatte außen nicht einmal Schlösser, sondern alles elektronisch gesteuert. Wir kamen mit unseren Werkzeugen zwar sehr weit, aber das letzte Stück fehlte - wir konnten den Griff nicht weit genug bewegen. Unser Feuerwehrkamerad war inzwischen am Einsatzort angekommen und konnte mit seinem Spezialwerkzeug schließlich das letzte Stück "überbrücken" und die Türe öffnen.


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Von der Besitzerin wurde das verängstigte Tier, das mittlerweile schon einigermaßen erschöpft war, dann aus dem Kofferraum geholt, während die Einsatzkräfte sich zurückzogen. Das bereitgestellte Wasser nahm der Hund sofort dankend an.


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Fazit: Rechtzeitig konnte der Hund noch aus dem Fahrzeug geholt werden - immerhin kann die Innentemperatur in einem Fahrzeug selbst bei mäßiger Sonneneinstrahlung schnell 60 Grad erreichen. Dank des Spezialwerkzeugs war es nicht notwendig, Scheiben einzuschlagen - das wäre der nächste Schritt gewesen, um das Leben des Hundes zu retten.

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RLF, KDO
12 Mitglieder
3 Reserve



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