24 Stunden-Tag der Feuerwehrjugend

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Am 03.08.2007 begann für Dominic Doppler, Christoph Fischer, Jürgen Fischer, Markus Görlich und Patrick Schmid mit der Gesamtübung der Aktiven um 18:30 Uhr der 24-Stunden Tag für die Feuerwehrjugend.
Die Jugendlichen übernachteten im Feuerwehrhaus und konnten gemeinsam mit Aktiven gestellte Einsatzsituationen meistern.

Es startete mit der Gesamtübung. Die Aktiven brachten ihnen bei, wie man Leitungen aus einem fließenden Gewässer verlegt, um Löschwasser fördern zu können.
Nach einem gemeinsamen Abendessen wurden sie schon zum ersten „Einsatz“ alarmiert. Eine Mülltonne hat auf einem Privatgrund zu brennen begonnen. Sie rückten mit den „Großen“ zum Einsatzort aus, verlegten vom Tanklöschfahrzeug aus eine Löschleitung (wie in der Gesamtübung zuvor schon gelernt) und löschten das Feuer ab. Danach suchten sie mit der Wärmebildkamera nach weiteren Wärmequellen.



Nach dem Einrücken wurde wie bei den Aktiven zuerst das Gerät versorgt (sprich das verwendete Gerät gesäubert und wieder verstaut), dann konnten sie den Schlafbereich herrichten.

Kaum, dass sie sich zum Schlafen hingelegt hatten, wurden die Jugendlichen kurz nach Mitternacht zum nächsten „Einsatz“ gerufen – 2 Personen waren im Wald abgängig. Mit Hilfe der Wärmebildkamera mussten sie die beiden Kameraden, die sich versteckt hatten, suchen. Kaum gefunden, wartete die nächste Herausforderung. Unser Kommandant wollte die Erste-Hilfe-Kenntnisse selbst überprüfen und spielte eine im Park umgekippte Person. Die Jugendlichen sollten ihn nun mit Hilfe des Rautek-Griffes auf die Krankentrage legen und zum Einsatzfahrzeug zurückbringen.

Nach einer mehrstündigen Pause riss die nächste Alarmierung „Person in Schacht“ die Feuerwehrjugend um 05:30 Uhr aus dem Schlaf. Mit Hilfe der Winde auf der Teleskopmastbühne und der Korbtrage befreiten sie die verunfallte Person (dargestellt von einer 80kg schweren Puppe) aus ihrer Notlage und konnten nach ca. 1 Stunde wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Nach dem Frühstück folgte eine Schulung zum Thema Fettbrand, wo sie gelernt haben, wie man einen solchen Brand effektiv löschen kann.

Um 9:30 Uhr folgte der nächste Einsatz „Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen auf der Mülldeponie“. Mit Hilfe der Aktiven haben sie die eingeklemmten Kameraden mit Hilfe des hydraulischen Rettungsgerätes (Spreizer und Schere) aus dem verformten PKW befreit und anschließend der Jugendgruppe des Roten Kreuz – den „Roten Füchsen“ – zur Erstversorgung übergeben.
Danach lernten sie, wie man eine PKW-Bergung mit Hilfe der Abschleppachse vornimmt und haben das verformte Auto zum Lagerhaus sichergestellt.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei den Roten Füchsen bedanken, dass sie sie Zeit gefunden haben, uns bei dieser Übung zu unterstützen!!!





Um 12:30 Uhr wurden sie telefonisch zu einem Tier in Notlage alarmiert – der Stoffhase eines Mitgliedes hatte sich auf das Dach des Eislaufplatzes „verhoppelt“. Die Jugendlichen konnten das Aufstellen der Schiebeleiter wieder üben und damit den Hasen aus dieser Notsituation retten.



Um 14:20 kam der nächste und damit auch letzte Einsatz. Die Feuerwehrjugend wurde zu einem Schadstoffeinsatz gerufen, da Öl (in Wirklichkeit war es natürlich kein echtes Öl) aus einem PKW ausgetreten war. Zuerst haben sie die Absicherung der Einsatzstelle vorgenommen, dann das „Öl“ gebunden und abschließend die Straße mittels Hochdruck noch gesäubert.



Nach dem Aufräumen des Feuerwehrhauses und ein paar Spielen wurde um 18:20 das Ende dieses 24-Stunden-Tages eingeläutet und die Jugendlichen bekamen Erinnerungsurkunden als Andenken.





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