Besuch der Bezirksalarmzentrale

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Im Rahmen der donnerstäglichen Jugendstunde luden wir uns am 14.11.2013 zur Bezirksalarmzentrale in Mistelbach ein. Disponent Klemens Widhalm hat sich Zeit für uns genommen und uns erklärt, was dort so alles passiert - und das ist eine ganze Menge.

Anhand eines fiktiven Einsatzes (der natürlich nicht alarmiert wurde) zeigte er uns die Abläufe einer Alarmierung, und wie ein Einsatz aufgrund veränderter Begebenheiten "hochgestuft" wird. Es kommt doch auch vor, daß ein Anrufer einen eher "kleinen" Einsatz meldet, zu dem die eine zuständige Feuerwehr alarmiert wird und ein weiterer Anrufer plötzlich eine andere, kritischere Lage schildert. Dann müssen andere Feuerwehren nachalarmiert werden.

Er erklärte uns den Unterschied einer "Stillen Alarmierung" via Pager und Handy und einer Alarmierung über Sirene. Im Zuge dessen wurden natürlich auch gleich die Sirenensignale wiederholt. Es gibt ja unterschiedliche für: die wöchentliche Sirenenprobe, den Feuerwehr-Einsatz, die Warnung der Zivilbevölkerung, der Alarm und die Entwarnung.

Klemens Widhalm erläuterte uns, welche Punkte bei der Meldung eines Notfalls unbedingt erforderlich sind, damit eine Feuerwehr alarmiert werden kann:
- WAS ist passiert (genaue Art des Notfalls)
- WO ist es passiert (Straßenbezeichnung und Ortsangabe)
- BESONDERE UMSTÄNDE (sind zB Menschen verletzt / eingeklemmt, sind noch Personen im brennenden Gebäude, etc.)
- WER spricht

Er hat uns gezeigt, daß auch die Leute am Notruftelefon "nur" Menschen sind, vor denen man keine Angst haben muss. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist es leider  oft der Fall, daß sie sich nicht anrufen trauen. Aber - es kann nichts passieren - im Gegenteil, mit einem Anruf kann man unter Umständen ein Leben retten!

Bei unserem fiktiven Einsatz blieb es nicht lange...
Während der Erklärungen kam ein echter Einsatz. Die Polizei hat zu einer Fahrzeugbergung alarmiert.
Wir waren absolut beeindruckt davon, wie schnell das alles abgewickelt wurde. Es verging kaum 1 Minute vom Klingeln des Telefons bis zur Alarmierung der  Feuerwehr. 1 Minute, in der das Telefonat geführt wurde - im Zuge dessen der Einsatzort incl. Kilometer-Angabe und die Einsatzart eruiert wurde - ,
der Einsatz ins EDV-System eingetragen und schlussendlich per Pager alarmiert wurde.
Und auch die Ausrückemeldung der zuständigen Feuerwehr ließ nicht lange auf sich warten. Alles in allem eine gelungene Leistung!

Vielen Dank an Klemens Widhalm, der uns alles sehr enthusiastisch und auf verständliche Weise nähergebracht hat!!!
Es hat uns sehr viel Spaß gemacht!!

 





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