Einsatzfahrer absolvieren Ladekranausbildung

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16 Feuerwehrmitglieder konnten am Samstag nach Ablegen einer Prüfung ihren Befähigungsnachweis zum Führen von Ladekränen bis 30 Metertonnen in Empfang nehmen. Zwei Trainer des Kuratoriums für Berufskraftfahrer hielten den Kurs direkt im Feuerwehrhaus Wolkersdorf ab.

Mit der Anschaffung des Versorgungsfahrzeugs mit Kran benötigen die Einsatzfahrer natürlich auch die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Bedienung des Ladekrans. Auch im Feuerwehrdienst ist dieser Nachweis - kurz Kranschein genannt - notwendig, um Ladekräne bedienen zu dürfen.


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Praktische Übung: Bedienung des Ladekrans mit Hilfe eines Einweisers

Die theoretische Ausbildung umfasst Unfallverhütungsvorschriften, rechtliche Rahmenbedingungen und das Wissen um Anschlagmittel und deren Anwendung. Natürlich ist auch ein guter Teil Physik und Mathematik dabei - beim Arbeiten mit dem Ladekran ist besonders das Hebelgesetz wichtig. Der Praktische Teil wurde gleich mit dem Kran des VF-K durchgeführt.


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Absolventen des Kranscheins mit den Trainern

Diese Gelegenheit möchten wir auch gleich nutzen, um den Neuzugang in unserem Fuhrpark kurz vorzustellen.

Das VF-K (Versorgungsfahrzeug mit Kran) ist ein Einsatzfahrzeug der zweiten Welle. Als Logistikfahrzeug ist die Hauptaufgabe der Transport von Material/Geräte zur und von der Einsatzstelle.

Das Fahrzeug selbst ist ein gebrauchtes Fahrzeug der Marke MAN TGA 18.350, Baujahr 2006. Hauptmerkmal ist der Ladekran mit einem Hubmoment von 14 Metertonnen. Der Kran selbst wird über Funkfernbedienung gesteuert und ermöglicht ein Heben von Lasten von 1.000 kg bei einer maximalen Ausladung von 12 Metern. Eine Hubbrille ermöglicht es uns, weniger beschädigte Fahrzeuge rasch aus dem Gefahrenbereich zu entfernen. Mit Hilfe des Pritschenaufbaus können verschiedene Lasten transportiert werden - sei es ein schwer beschädigtes Fahrzeug, eine Box mit Auspumpgeräten und Schläuchen, Stütz- und Pölzmaterial oder sandgefüllte Big Bags zum Hochwassereinsatz.

Speziell untertags können nur wenige Feuerwehrmitglieder zu Einsätzen ausrücken - einige davon dürfen mit Zustimmung der Arbeitgeber den Arbeitplatz verlassen. Mit Hilfe des VF-K können wir Einsätze rascher und effizienter abwickeln. Die eingesetzten Feuerwehrmitglieder sind schneller wieder am Arbeitsplatz.

Eine genauere Vorstellung des Fahrzeugs finden Sie in unserer Fahrzeugsektion.



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