Neue Hallentore für das Feuerwehrhaus

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Das Feuerwehrhaus Wolkersdorf wurde im Laufe der letzten beiden Wochen mit neuen Hallentoren ausgestattet. Die alten Tore waren durch Abnutzung der manuellen Kettenzüge und Laufräder bereits schwer in Mitleidenschaft gezogen - hin und wieder kam es sogar dazu, dass ein Tor gar nicht mehr bewegt werden konnte - ein Horror im Einsatzfall.

Nach Einholung verschiedener Angebote und Beschlußfassung im erweiterten Kommando wurden die alten Tore nun durch neue ersetzt. Geliefert wurden sie von der Firma Hörmann, eingebaut durch einen lokalen Betrieb aus der Stadtgemeinde, der Firma Hackl's Tore aus Pfösing. Natürlich wurde auch von den Mitgliedern der FF Wolkersdorf kräftig mit angepackt.

Das Feuerwehrhaus Wolkersdorf wurde von 1988 - 1990 errichtet. Heute - 20 Jahre später - konnten wir von einer vorausschauenden Planung profitieren. Schon damals wurde über elektrische Antriebe nachgedacht und entsprechende Verkabelungen eingezogen. Aus Kostengründen waren vor zwei Jahrzehnten jedoch keine elektrischen Antriebe eingebaut worden.


Die neuen Tore - ein Tor hat ca. 200 Kilogramm


Die damaligen Hallentore wurden "für die Ewigkeit" gebaut - das mussten die Mitarbeiter von Hackl's Toren am eigenen Leib erfahren. Sämtliche Verbindungen waren festgeschweißt und nicht geschraubt, was einen erheblichen Aufwand beim Ausbau der alten Tore nach sich zog. Mit viel Schweiß und Energie wurden die Schienen weggeschnitten und die alten Tore abgetragen.


"Wegflexen" der alten Schienen - eine schweißtreibende Arbeit


Ein altes Tor in seine Einzelteile zerlegt

Die neuen Tore können einzeln über Fernbedienung oder Bedienpult angesteuert werden. Zusätzlich verfügen die modernen Systeme über Lichtschranken, die ein Schließen des Tores im Fall von Hindernissen automatisch stoppen. Desweiteren haben sie auch größere Fenster, was für sehr viel mehr Lichteinfall in der Fahrzeughalle selbst sorgt. Durch die bessere Dämmung wird zusätzlich noch der Heizbedarf reduziert. Über die Gehtüren ohne Stolperschwelle wird das Betreten des Feuerwehrhauses im Einsatzfall wesentlich vereinfacht. Jedes Tor verfügt außerdem über einen manuellen Notbetrieb, sodaß ein Öffnen auch bei Stromausfall sichergestellt ist.


Die neuen Tore von außen


von innen - mit den Lichtschranken-Systemen

Die Kosten für den Umbau werden zur Gänze von der Feuerwehr Wolkersdorf getragen - was nur durch Spenden und Erträge aus Feuerwehrfesten möglich war.

Die neuen Tore werden auf jeden Fall dazu beitragen, dass die Feuerwehr Wolkersdorf auch weiterhin so rasch wie möglich zu ihren Einsätzen ausrücken kann.





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